Laser-Licht hilft heilen. Es gibt 11 verschiedene Lasertypen. Die wichtigsten Laser sind: Argon Laser, CO₂ Laser, Nd-Yag Laser, Erbium Laser, KTP Laser und Fraxel Laser. Die Laser unterscheiden sich in ihrer Wellenlänge und dementsprechend in ihrer Wirkung und Indikation.
Fraxel Laser
Dieser Laser gibt hunderte von Einzelstrahlen auf die Haut mit unterschiedlicher Intensität und Eindringtiefe bis 1,6 mm ab. Er beseitigt zuverlässig Pigmentflecken und erneuert erschlaffte Haut durch Abstoßung verbrauchter älterer Bindegewebszellen durch eine maximal stimulierte Hautregeneration. Der Fraxel Laser beseitigt zuverlässig Pigmentflecken und erneuert erschlaffte Hautareale im Gesicht, im Dekolletébereich und im Bereich der Oberarme durch Abstoßung verbrauchter Bindegewebszellen und gleichzeitigem, sukzessivem Ersatz neuer Bindegewebszellen: Fraxel Laser – maximal stimulierte Haut- und Geweberegeneration.
KTP Laser
Der KTP Laser hat 2 Wellenlängen und eignet sich hervorragend gegen Besenreiser und Teleangiektasien im Gesicht und an den Beinen. Diese deutlich unter der Haut sichtbaren, entstellenden Gefäße (rot oder bläulich) verschließen sich und werden somit unsichtbar in Sekundenschnelle.
Nd-Yag Laser
Mit dem Nd-Yag Laser können blutarm Organresektionen, z.B. Leberresektionen, Milzresektionen, Nierenresektionen, Darmresektionen, Juvenile Knochenzysten im Kontaktverfahren oder im non-Kontaktverfahren durchgeführt werden.
Weitere Einsatzgebiete sind eingewachsene Zehennägel, infizierte Veränderungen im Analbereich (Pilonidalfistel), Spider naevi (Kapillargefäße im Hautgewebe), Hämangiome, Lymphangiome, endoskopische Laseranwendung, Narben und die „Nanochirurgie". Hierbei handelt es sich um eine Tumorresektion im gesunden Gewebe (histologisch nachweisbar), wobei gleichzeitig intraoperativ eine Blockade von Tumorzellaussaat (Metastasenblockade) bei gleichzeitiger Anwendung der Ultrazisionstechnik eintritt. Damit ist eine organschonende, sichere Tumorresektion bei minimalem Blutverlust und gleichzeitiger Blockade einer Tumorzellaussaat während der Operation gewährleistet (R.R. Lehmann, Anatomisches Institut Münster).
Literatur