Erstmaliger Einsatz der intraoperativen Endoskopie (1980) bei einer Laparotomie, um ein Peutz-Jeghers-Syndrom im Dünndarm zu lokalisieren und zu resezieren.
Die intraoperative Endoskopie wurde durch R. Rösch (Erlangen), Internist aus der Klinik von L. Demling, durchgeführt. Das Licht des Endoskops im Darm war der Wegweiser für die Lokalisation dieser Darmveränderung. Eine minimal invasive Dünndarmresektion konnte durchgeführt werden.
Daraus resultierten später weitere intraoperative endoskopische Anwendungen: Ösophagusdivertikel, Ösophagusstenosen, ösophago-trachealer Fistelverschluss in Kooperation mit dem pädiatrischen Gastroenterologen H. Uekötter (Clemens Hospital Münster), gastro-ösophagealer Reflux, Hiatushernie, Dünndarm-/Dickdarmfisteln, Rektum-Duplikaturen, supralevatorische Analatresien.
Beispiele für die intraoperative Endoskopie, die das operative Vorgehen bei speziellen kinderchirurgischen Operationen sicherer und leichter macht (2020).
Literatur