G. Hegemann hatte in der Chirurgischen Universitätsklinik in Erlangen einen klinischen Pathologen H. Hermanek, der aufgrund intraoperativer histologischer Untersuchung das operative Vorgehen sicherer gestaltete.
Diesem Vorbild folgend wurde eine enge Kooperation mit dem Anatomen R.R. Lehmann initiiert, der durch histologische Befunde an Resektionspräparaten – prospektiv – die Operationsindikation und die Operationstechniken verbessert hat. Dies wurde in dem Lehrbuch „Chirurgie – Neugeborene, Kinder & Jugendliche (Vol. I-XI)" (BoD – Books on Demand, Hamburg) dokumentiert.
Histologische Untersuchungen an Resektionspräparaten sind ein Wegweiser für das spätere kinderchirurgische Vorgehen.
Anwendungsgebiete: Schilddrüse, Schiefhals, Halszysten, Thoraxdeformitäten, Ösophagusatresie, Analatresie, Appendizitis, Aganglionose, Megakolon, Inkontinenz, Choledochuszysten, Hydrozele, Knochenzyste, Laser-Tumorresektion, Teratome, Laser-Gewebsinteraktionen
Literatur