Intraoperative Injektion von 1:10 bis 1:5 verdünntem Gastrografin (off label use) durch die Darmwand in den Darm, um das zähe Mekonium, das den Darm verlegt, zu lösen und um einen Darmverschluss zu vermeiden.
Standardisiertes, Evidence-based-Verfahren, das an der Universität Erlangen (G.H. Willital) und an der Universität Münster (Willital GH, Maragakis M, Tsokas J, Saxena AK, Meier H) bei Operationen von Omphalozelen und Gastroschisis, bei extrem großen Bauchwanddefekten angewendet wurde, um die Bauchdecke nach der Geburt direkt zu verschließen, ohne Kunststoffimplantate.
Verfahren: Mekoniumlyse mit verdünntem Gastrografin®, das durch die Darmwand in das zäh-visköse Mekonium injiziert wird und dadurch intraoperativ verflüssigt und ausgeschieden wird. Dadurch wird das Darmvolumen verkleinert und der Bauchdeckenverschluss erleichtert (off label use, 02.01.2020).
Injektion von Mekonium-lösender Substanz (z.B. Gastrografin®) durch die Darmwand in das Mekonium – keine Peritonitis, keine Adhäsionen.
Literatur